Wild like a River - Kira Mohn

Klappentext

Meinung

,,Wild like a River“ von Kira Mohn habe ich als Hörbuch gehört, gesprochen von Christiane Marx und Oliver Kube.

Spontan fiel meine Auswahl auf den Titel. Das Cover fand ich äußerst ansprechend und als ich mich optisch entschieden hatte, gefiel mir der Klappentext ebenso gut.

Haven, lebt mit ihrem Vater in einem Nationalpark in Kanada als Ranger. Weit ab von der Zivilisation, die Haven nur als kleines Mädchen kennen gelernt hat. Jackson und ein Kumpel machen eine Reise in den kanadischen Nationalpark. Sein Kumpel hat ein Unfall und er entscheidet sich vorzeitig abzureisen als er von Havens Vater verarztet worden ist. Jackson möchte die Reise ohne besten Freund fortführen und sucht den Kontakt zu Haven, dem rothaarigen hübschen Mädchen. Haven lässt sich auf Jackson ein und zeigt ihm ihre Welt. Sie zeigt ihm Spots die von Touristen kaum auffindbar und nicht öffentlich zugänglich sind. Jackson ist vom Nationalpark begeistert, aber seine Zeit ist begrenzt, denn er wird bald abreisen…

Die ersten Kapitel überzeugten mich nicht sofort. Mit den Stimmen musste ich warm werden, was zum Glück schnell ging. Als ich in die Geschichte angekommen war, nahm sie mich gefangen.

Das erste Drittel ist wunderschön und spielt im wilden Nationalpark. Das kanadische Setting und die Waldbewohnerin Haven konnten mich begeistern. Ebenso die Wildtiere, die Haven alle kennt und Namen gegeben hat. Damit wird das Vertrauen, das Haven zum Wald hat deutlich. Alleine für diesen Abschnitt lohnt sich das Buch auf höchster Empfehlung. 

Die Abschnitte im Wechsel der Perspektiven von Jackson und Haven zu erleben, gab der Geschichte Abwechslung und Kleinigkeiten zu entdecken. Im Hörbuch könnte es für Verwirrung sorgen. Denn die Figuren werden von einer weiblichen und einer männlichen Stimme gesprochen. Die Perspektiven übernehmen dann auch die Stimme des anderen Geschlecht. Dadurch bekam Haven zwei Persönlichkeiten, einmal die toughe junge Frau und das schüchterne Mädchen. Bei Jackson war kein Unterschied merkbar. Man muss umdenken, ich empfand die toughe Haven passender. 😉

Die Momente in denen Jackson telefonischen Kontakt zu Freunden in der Zivilisation aufnimmt oder seinen abgereisten Kumpel über seine Erlebnisse erzählt, spürt man wie fremd die Welt für das Leben im Wald ist und nicht dazu passt. Ich fand die Abschnitte störend, aber sehr wichtig für den weiteren Verlauf. Zurück im Setting im kanadischen Wald spürt man die Ruhe, Wärme und das Angekommensein. Lobenswert, wie toll die Autorin und die Sprecher das umgesetzt haben.

Um nicht zu spoilern, gebe ich an dieser Stelle den Tipp das Buch selber zu lesen. 😀 

Zwei Tage habe ich für das Hörbuch mit etwas über 10 Stunden gebraucht. Die Entwicklung der Figuren fand ich stark und vorbildlich. Das Ende kam unverhofft, weil ich tief in der Geschichte war, wurde es emotional. Nicht zu emotional, was für die Geschichte kaum fördernd gewesen wäre, sondern genau richtig.

Fazit

Mich hat das Hörbuch begeistert und ich kann es wärmstens empfehlen. Besonders der erste Teil hat mich beeindruckt und gefangen genommen. Für Abenteurer und Naturliebhaber sowas wie ein Muss. Das Buch endet ohne Cliffhanger. 

Bewertung

Buch: Wild like a River (Kanada, Band 1) – Kira Mohn, Rowohlt Verlag, 400 Seiten, erschienen Oktober 2020

Hörbuch: Wild like a River (Kanada 1) gesprochen von Christiane Marx und Oliver Kube, Argon Verlag, 10 Std 22 Min

wenn du dich auch begeistern lassen möchtest, einfach

1 Kommentar zu „[Buchempfehlung] Wild like a River – Kira Mohn“

  1. Pingback: Free like the Wind (Kanada 2) - Kira Mohn - Literaturcocktail

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