Das letzte Paradies – André Müller

85 Seiten, 1. Auflage 1973 

Eulenspiegel Verlag Berlin

,,Das letzte Paradies“ auf 85 Seiten hat mich positiv überrascht. Aufgekauft habe ich es in der örtlichen Bibliothek, weil mich der Klappentext angesprochen hat.

Ich mag skurrile Geschichten und nahm an, dass sie wie für mich gemacht ist. Das letzte Paradies - André Müller

Der Zoodirektor Dr Leo Kessel schlachtet nach und nach den Tierbestand und stillt damit die heißhungrigen Gelüste seiner schwangeren Ehefrau.

Im ersten Bild wird Dr Leo Kessel als selbstlose Person positioniert, der seine ganze Lebenskraft in die Aufgabe des Zoos stellt – sein Zoo mit mehreren vom aussterben bedrohten Tiergattungen, wie eine Arche Noah.

Durch die verbotene Taten, die er seiner Frau zur Liebe tätigt und Tiere schlachtet, zweifelt er sich an und fühlt sich wie Gott und Metzger in einem, eine gespaltene Persönlichkeit.

Der Zwiespalt dieser Gesellschaftssatire ist durch weg spannend, lustig, außergewöhnlich und endet überraschend.

Eine absolute Leseempfehlung!

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