Sehen wir uns morgen? – Alice Kuipers

442 Seiten, erschienen 2007

Krüger Verlag


Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig. Dann hinterlassen sie sich Nachrichten an der Kühlschranktür – mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Bis Claires Mutter eines Tages eine Entdeckung macht, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher..

Der Roman besteht aus Zetteln, die an der Kühlschranktür hängen und die Kommunikation zwischen der Mutter und Tochter darstellen sollen. Beide haben im Alltag viel zu tun und schaffen es kaum sich zu sehen und haben dies als Möglichkeit gefunden, den anderen am Alltag teilhaben zu lassen.

Die Kommunikation besteht meistens aus wenigen Sätzen und jede Seite enthält einen neuen Zettel am Kühlschrank. Die Geschichte liest sich sehr schnell, vor den 400 Seiten, sollten man deswegen nicht zurückschrecken.

Der Zettelverkehr ist eine Abwechslung zu klassischen Geschichten und hat Erinnerungswert. Sie ist spannend und man möchte unbedingt erfahren, was los ist.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte, werden die Zettel zu viel und verlieren den Ernst der Lage. Die Geschichte nimmt eine harte Wendung und beide finden immer noch keine Zeit füreinander, was ich schade finde und das Buch verliert seine Einzigartigkeit.

Eine tolle Idee und Umsetzung, die mich unterhalten hat. Zum Ende hätte das Buch einen Epilog ohne Kühlschrankzettel haben sollen und viel mehr aus der Geschichte herausholen können.

Bewertung

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