Mein wunderschönes Leben – Jan Reschke

152 Seiten, erschienen 2018

Verlag an der Ruhr

Leonie, die erfolgreiche und beliebte Influencerin, ist ein Vorbild für junge Erwachsene. Doch hinter der makellosen Fassade steckt ein ausgeklügeltes Medienkonzept zur Manipulation der Menschen. Ganz nach den großen Vorbildern, wie „1984“ und „Brave New World“, findet in diesem Roman eine kritische Auseinandersetzung mit einer technisierten, düsteren Zukunftsvision statt.

Der Jugendroman behandelt aktuelle Trends wie Social Media, Influencer und deren Beeinflussung, Vlogs und Lets Plays.

Leonie ist die erfolgreichste Streamerin und Gamerin. Eine Persönlichkeit, jeder kennt sie und jeder will mit ihr zu tun haben. Ihr Leben wird von einer Drohne begleitet, die ihren Alltag streamt.

Das Cover ist Spitze. Eine auffällige und hübsche Frau, die man kennen möchte und dabei sein will.

Leserückblick

Die ersten Seiten beginnen spannend und wurden dem Klappentext gerecht.

Bald erkannte ich Leonie als Figur nicht mehr an. Wer ist sie? Wie hat sie ihren Status der Beliebtheit und Bekanntheit bekommen? Was ist mir ihrer Familie?

Leonie macht eine traurige Begegnung und ich meinte zu wissen in welche Richtung das Buch geht.

Mir ist klar, es handelt sich um ein Jugendbuch also bin ich nicht so streng und las weiter.

Zum richtigen Zeitpunkt kommt eine gute Wendung in der Geschichte. Es wurde anders als erwartet – die Geschichte nahm Fahrt auf. Es wird politisch und der Leser bekommt Denkanstöße. Social Media, Influencer.. Öffentlichkeit und Bekanntheit ist toll, der gezahlte Preis hoch!

Wow, das Buch hielt mich am Ball und ich war neugierig auf das Ende. Die letzten Seiten sind verflogen ohne es zu merken.

Fazit

Der Anfang ist holprig, dann folgt eine gute Wendung und es wird spannend! Politische Gedanken und Denkanstöße für junge Leser.

Ich gebe zu, dass ich das Buch nach den ersten Kapiteln unterschätzt habe.

Ich gehe davon aus, dass es als Schullektüre gut geeignet ist und Spaß macht.

Das Ende kann man auffassen wie man möchte. Es ist dem Genre ,,Dystopie“ gerecht geworden und wird vielen Lesern gefallen.

Bewertung





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