Ich wollte nur, dass du noch weißt – Emily Trunko

192 Seiten, erschienen 2017

Loewe Verlag

Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken? In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.

,,Ich wollte nur, dass du noch weißt“ von Emily Trunko stand lange auf meiner Leseliste.

In diesem Buch findet man ,,nie verschickte Briefe“, die auf einer Tumblr-Plattform gesammelt werden. Die schönsten Briefe sind in diesem Buch anonym veröffentlicht.

Ich finde die Plattform als Auffangbecken für Gedanken und Gefühle schön und es ist eine gelungene Idee.

Ich finde, dass es sich bei den ,,Briefen“ überwiegend um Texte und Gedichte handelt. Die meisten ähneln sich im Ausdruck der Gefühle sehr und haben mich auf Dauer gelangweilt.

Mich persönlich haben etwa 10 Briefe berührt. Ein Brief handelt über einen Hund oder einen Lieblingslehrer, was ich abwechslungsreich fand.

Fazit

Das Buch ist schön. Die Briefe sind weitestgehend gleich und ohne Vorgeschichte entsteht wenig Bindung zum Text. Mehr ausführlichere Briefe hätte das Buch attraktiver gemacht.

Ein süßes Buch, dass sich an Jugendliche zwischen 12 – 16 Jahren richtet.

Bewertung

 

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