Wir beide wussten, es war was passiert – Steven Herrick

205 Seiten, erschienen 2016

Thienemann Verlag

Cover
© Thienemann-Verlag

… und wie ich mich abmühte, selbstsicher zu erscheinen. Und er antwortete: Ja, toll. Und ich sagte auch: Toll. Und danach machte ich mich wieder ans Wischen und versuchte zu wirken, als wenn nichts passiert wär, obwohl wir beide wussten, es war was passiert.

Billy hat Probleme mit seinem Vater, er beschließt auszureißen und obdachlos zu werden. Der Leser begleitet Billy durch eine Zeit, in der er neue Menschen kennenlernt, harte und schöne Erfahrungen macht, die unvergessen sein werden.

Die Kapitel sind in Versform und sehen aus wie Gedichte, fast jedes Umschlagen der Seiten beginnt mit einem neuen Kapitel, das den Lesefluss nicht behindert.

Das Buch hat etwas poetisches obwohl der Inhalt nicht dazu passt. Die Geschichte liest sich aus verschiedenen Blickpunkten der Figuren. Eigentlich mag ich diesen Stil nicht, in dieser Geschichte hat er mir gefallen und überzeugt.

Das Buch las ich zum zweiten Mal. Ich mag die Geschichte noch immer und ich habe mehrere besondere Absätze markiert. Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder Zugang zu der Geschichte findet, denn sie ist fernab der Realität. Wer märchenhafte Geschichte mag, wird große Freude mit dem Buch haben.

Eine poetische, märchenhafte Geschichte, ich empfehle das Buch weiter.

Lieber Penner als Schüler.

Bewertung

 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*