Freaks – Joey Goebel

208 Seiten, erschienen 2007

Diogenes Verlag

Kann Musik die Welt verbessern? Verhilft ein neuer Sound zu neuem Sinn? Das wohl nicht – höchstens den Musikern. Vor allem wenn es sich um fünf Außenseiter in einer gottverlassenen Kleinstadt handelt, mit denen niemand etwas zu tun haben will. Aber wenn sie Musik machen, setzen sie ihre eigenen Macken unter Strom und verwandeln sie in den Sound ihrer Befreiung. Eine Tragikomödie mit mehr als einem Ende.

Das Buch habe ich zum zweiten Mal gelesen und hatte ich in sehr guter Erinnerung.

5 verschiedene Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können, finden zusammen und gründen eine Band: ,,The Freaks“.

Die Geschichte spielt aus der Sicht der fünf Hauptfiguren und aus Randfiguren wie Gästen im Café und zeigen wie sie von anderen Menschen wahrgenommen werden.

Das Leben der Freaks ist unbeständig und sie sind unkonkret. Mit ihrer Band kommen sie nicht voran. Als Leser bekommt man die Schwere zu spüren, die Geschichte geht schwer voran und die Figuren sind nicht sehr sympathisch bzw so unterschiedlich, dass man sich fragt wie sie es zusammen aushalten. Es fühlt sich an als sei man selber wie ein Gast im Café und beobachtet die Gruppe mit komischen Gedanken.

Dann ändert sich der Fluss der Geschichte, es wird sehr gut und spannend und man möchte das Buch nicht aus der Hand legen, bevor man es ausgelesen hat.

Fazit

Eine gute Geschichte mit der sich auch der Autor durchgeboxt hat, was mich immer beeindruckt. Die vielen Personen und die Sichtwinkel, machen den Einstieg nicht ganz leicht und behindern den Lesefluss.

Zum Ende wird die Geschichte sehr gut und unterhält einwandfrei.

Bewertung

 

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