Solitaire – Alice Osemann

368 Seiten, erschienen 2015

dtv Verlag

Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen und die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern wird. Und dann ändert sich doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt…

,,Solitaire“ von Alice Osemann hatte ich einige Zeit auf meiner Liste und wer mich auf Instagram verfolgt, hat bereits mitbekommen, ob mir das Buch gefallen hat.

Das Autorenprofil im Umschlag fand ich sympathisch, weil ich mich an meine Jugend erinnerte, in der nicht alles leicht war und ich halt im Internet fand. Ich war umso aufgeregter in die Geschichte einzutauchen.

Es handelt sich um ein Jugendbuch, dass das Thema Depression und Freundschaft behandelt.

Der Einstieg in die Geschichte und alles drum und dran war toll. Natürlich war mir klar, wie es enden könnte und das machte mir nichts aus.

Als Kritikpunkt sehe ich die Hauptprotagonisten Tori, weil ich nur am Anfang das Gefühl hatte, dass sie depressiv ist. Eigentlich habe ich sie als normale Figur wahrgenommen ohne Auffälligkeiten. In diesem Punkt hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, vor allem weil die Autorin ,,sich intensiv mit dem Leben chronisch pessimistischer Teenager“ auseinander gesetzt hat.

Sonst hat mir das Buch gefallen.

Zum Buch gibt es eine weihnachtliche Fortführung ,,X wie Xmas“. 🙂

Bewertung

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