Franz und die Puppe auf Reisen - Juliane Sophie Kayser

Klappentext

Meinung

Das Buch ,,Franz und die Puppe auf Reisen“ wurde mir freundlicherweise von der Autorin Juliane Sophie Kayser als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Aufmerksam auf das Buch bin ich durch den Trailer geworden.

Es handelt sich um eine wahre Geschichte als Franz Kafka im Herbst 1923 auf ein etwa sechsjähriges, weinendes Mädchen traf, das ihre Puppe verloren hatte. Kafka traf sich drei Wochen mit dem Mädchen und brachte ihr Briefe von der Puppe die fort gegangen ist. Die echten Briefe sind leider verschollen und die Autorin hat nach eigener Recherche über Kafka, die Briefe wiedergeben, wie sie im Sinn von Kafka hätten sein können und sie neu erfunden.

Das Buch eignet sich für Erwachsene, die gerne wahre und poetische Geschichten lesen und für Leseanfänger. Es behandelt mit viel Fantasie den Verlust eines geliebten Kuscheltiers zu akzeptieren. Die Schrift ist kindgerecht und die schönen Illustrationen von Graham Rust machen das Lesen zu einem Erlebnis. Zum Abschluss liegt eine Urkunde der Anerkennung bereit, dass das Buch beendet worden ist.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich freue mich es gelesen zu haben. Der Fortgang und die Entscheidungen der Puppe gingen mir aus erwachsener Sicht zu schnell voran und das Ende war mir zu abrupt. Zwei Illustrationen (S. 29 und S 36) fand ich persönlich nicht überzeugend, deswegen vergebe ich nur vier Sterne.

Ich finde das Buch ist auch gut einsetzbar, um Kindern an Klassikern und Historik heranzuführen. Es ist ein schönes Buch für Kinder.

Bewertung

Buch: Franz und die Puppe auf Reisen – Juliane Sophie Kayser, Tomorrow´s Classics, 64 Seiten, erschienen 2020

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