Fünf Bilder meiner Frau – Agnes Desarthe

205 Seiten, erschienen 2002

Fischer Taschenbuch Verlag 

Max, ein 84-jähriger Mann ist seit einem Jahr Witwer und vermisst seine Frau. Er plant durch Fotos ein Porträt von seiner Frau anfertigen zu lassen, um es in der Wohnung aufzuhängen und seine Verehrung und Liebe zu ihr zum Ausdruck zu bringen. Während das Bild im Auftrag ist, kommen Fragen und Tatsachen ans Licht, hat er diese Frau wirklich gekannt und geliebt?

Sicherlich ist es nicht leicht, wenn der Partner zuerst stirbt und man nach vielen Jahren der gemeinsamen Zeit plötzlich alleine im Leben steht und man täglich durch die gemeinsamen Routinen, die man hatte und das Leben, das man aufgebaut hat, täglich an die gemeinsamen Zeiten erinnert wird.

Andererseits hat Max ein gewisses Alter und Lebenserfahrung und sollte Akzeptanz für Leben und Tod aufgebaut haben.

Nach dem Tod seiner Frau verhält und handelt er wie ein kleiner Junge, akzeptiert seine Umstände nicht und trauert, und trauert um seine verstorbene Frau.

Ich habe das Buch leider abbrechen müssen, weil ich keinen Lesegenuss empfand und ich mich mit Max und seinem Verhalten nicht identifizieren konnte.

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