Sieben Nächte – Simon Strauss 

138 Seiten, 4. Auflage 2017

Blumenba

Es ist Nacht, ein junger Mann sitzt am Tisch und schreibt. Er hat Angst. Davor, sich entscheiden zu müssen. Für eine Frau, einen Freundeskreis, einen Urlaubsort im Jahr. Er hat Angst, dass ihm das Gefühl abhandenkommt. Dass er erwachsen wird. Doch ein Bekannter hat ihm ein Angebot gemacht: Sieben Mal um sieben Uhr soll er einer der sieben Todsünden begegnen. Er muss gierig, hochmütig und wollüstig sein, sich von einem Hochhaus stürzen, den Glauben und jedes Maß verlieren. Sieben Nächte ist ein Streifzug durch die Stadt, eine Reifeprüfung, die vor zu viel Reife schützen soll, ein letztes Aufbäumen im Windschatten der Jugend. 

© Blumenbar

Ein junger Mann, der Angst hat erwachsen zu werden und sich vor seinem 30. Geburtstag fürchtet. Er soll 7x um sieben Uhr eine Todsünde machen, die ihm vor zu viel Reife schützen soll.

Die Probleme und Zweifel habe ich nicht verstanden, der Charakter ohne Namen, wird als ehrgeiziger junger Mann beschrieben, der viel erlebt und sich somit ausgelebt hat und ein Macher ist, der große Ziele im Leben erreichen möchte.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Mann kurz vor dem Burn-out steht, wodurch ich seine Zweifel verstehen hätte können.

Der Schreibstil ist distanziert und hinterlässt beim Lesen eine unangenehme Schwere.

Leider habe ich das Buch während Kapitel 3 abgebrochen, weil ich keinen Zugang zum Protagonisten und der Geschichte bekommen habe.

Bewertung

 

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